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Viel Spass beim Umsehen, Lesen und Schreiben wünscht Katharina Ferdy

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Bettina Isabell Rocha: Tango mit Inés

Dem Tango eilt u.a. der Ruf einer stark erotisierenden Wirkung voraus. Auf die Autorin Bettina Isabell Rocha, Agraringenieurin mit deutsch-spanischen Wurzeln, scheint er viele weitere, für Leserinnen im höchsten Maße positive Wirkungen zu haben: denn der leidenschaftliche Tanz hat Rocha zu einem sehr lesenswerten, spannenden, schillernden Debütroman voller Geheimnisse inspiriert.



Mein lesbisches Auge 9: Jahrbuch lädt zu Entdeckungen ein

Eine große Fangemeinde wartet jeden Frühling auf die neueste Ausgabe des “lesbischen Jahrbuchs der Erotik”. Und auch in diesem Jahr hat sich das Warten gelohnt: Mit “Mein lesbisches Auge 9″ hat der Konkursbuchverlag wieder eine wahre Schatzkiste mit Juwelen lesbischer Literatur, Malerei, Fotografie und sonstiger Künste zusammengestellt, die alle um die schönste Nebensache der Welt kreisen.



Textprobe aus “F wie Frauenfußball…”

Textprobe aus “F wie Frauenfußball oder: Worte, die mit F beginnen”,
erschienen in Mein lesbisches Auge 89– Das lesbische Jahrbuch der Erotik 2010
ISBN 978-3-88769-809-6, Konkursbuchverlag, 14,50 €
[...]
Ich hörte das Plätschern des Wassers im Bad. Nur eine Badtür von mir entfernt duschte gerade eine der bezaubernsten Frauen, die meinen Lebensweg bislang gekreuzt hatten, und ich saß hier und dachte dummes Zeug?! Ich fasste mir an den Kopf. Worauf sollte ich warten? Die Vernunft schrie laut „Halt!“ in mir, doch ich hörte nicht hin und zog mich aus.



Buchempfehlung: Leidenschaften – 99 Autorinnen der Weltliteratur

Wer schon einmal selbst mit der feministischen bzw. Genderforschung in Berührung gekommen ist, der weiß, dass man sich im Wissenschaftsbetrieb keine Freunde macht, möchte man weibliche Leistungen in einem männlich dominierten Feld würdigen. Es ist anzunehmen, dass dies im Besonderen auch im literaturwissenschaftlichen Bereich gilt. Vor diesem Hintergrund haben Verena Auffermann, Gunhild Kübler, Ursula März und Elke Schmitter ein sehr gewagtes Werk vorgelegt.



„Leipzig liest queer“ – Schwullesbisches Lesefest zur Buchmesse

Die Leipziger Buchmesse öffnet im März traditionell ihre Pforten – und ruft auch die Freundinnen und Freunde der Literatur in die Messehallen und zum Rahmenprogramm, u.a. zu „Leipzig liest“, ein „Lesefest der Superlative mit über 2000 Veranstaltungen, 1500 Autoren und mehr als 300 Leseorten“, so die sächsischen Veranstalter. Unter den über 2100 Austeller/-innen befinden sich glücklicherweise auch wieder Verlage mit lesbischen Programmen. Wer ihnen einen Besuch abstatten will: u. a. stellen der Tübinger Konkursbuchverlag Claudia Gehrke (Halle 5, C407) sowie der Berliner Querverlag (Halle 5, C 316) auf der Messe aus.